Verpflichtende Frauenquote
Grazer FPÖ Gemeinderätin Benedik kritisiert die verpflichtende 40-Prozent Quote!
In der Gemeinderatssitzung der Stadt Graz am 19. März 2009 soll mit den Stimmen der SPÖ, Grünen, KPÖ und ÖVP die verpflichtende Frauenquote beschlossen werden. Gemeinderätin Ingrid Benedik bezweifelt allerdings die Zweckmäßigkeit dieser Maßnahme.
"Ich wundere mich, dass diese Forderung gerade seitens der SPÖ derart forciert wird, denn mit einer derartigen Maßnahme wird die breite Masse der arbeitenden Frauen sicher nicht bedacht.
Ideen – wie die Frauenquote – helfen Frauen nicht weiter: Gleicher Lohn für gleiche Arbeit, dies muss das Ziel einer vernünftigen Politik sein. Wer kommt denn in Wahrheit für derartige Tätigkeiten in Chefetagen, Aufsichtsräten und Vorstandpositionen in Frage?
Sicher nicht die zahlreichen Friseurinnen, Verkäuferinnen oder alleinerzie-henden Mütter die Monat für Monat mit geringem Einkommen ihr Auskom-men finden müssen.
Diese verpflichtende Frauenquote ist nichts anderes als eine Versorgungs-maßnahme für Alt- und Ex- Politikerinnen. Außerdem würde Frauen unter-stellt werden, solche Positionen nur unter gesetzlichem Zwang – sprich Quotenregelung – zu erreichen.
Zusätzlich werde die Leistung der vielen erfolgreich tätigen Frauen herab-gewürdigt, in dem sie den Verdacht ausgesetzt sind, bloß der Quotenrege-lung zu unterliegen. Gerade hier werden Frauen dadurch degradiert nur durch Quoten in Funktionen zu kommen und dies stellt eine wahre Diskri-minierung von Frauen dar.
Wir Freiheitliche Frauen treten für berufliche Gleichberechtigung und Chan-cengleichheit ein, jedoch ist Quotendenken ist in höchstem Maße kontra-produktiv und eine Beleidigung und Diskriminierung an alle Frauen, die in unserer Gesellschaft hervorragende Arbeit leisten. Was Frauen in diesem Land und in Zeiten der Wirtschaftskrise wirklich brauchen ist gleicher Lohn für gleiche Arbeit", so Gemeinderätin Ingrid Benedik abschließend.
Rückfragehinweis: GR Ingrid Benedik (0664 / 522 36 52)
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