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Podiumsdiskussion Sören Arlt

„Neue Wege in der Kinderbetreuung! Das Hamburger Modell als Vorbild!“
mit GR Ingrid Benedik, FPÖ, GR Edeltraud Meißlitzer, SPÖ, GR Sissi Potzinger, ÖVP, KO GR Ina Bergmann, KPÖ und KO Landtagsabgeordnete Ingrid Lechner-Sonnek.

Als Fachreferenten konnten wir Herrn Soeren Arlt, Leiter des Projektes zur Einführung des „Kita-Gutschein-Systems“ in Hamburg, stellvertretender Abteilungsleiter sowie Leiter Controlling und Datenmanagement der Behörde für Soziales, Familie, Gesundheit und Verbraucherschutz, Abteilung Familie und Kindertagesbetreuung aus Hamburg begrüßen.

Er stellte das in Hamburg bereits seit sechs Jahren erfolgreiche „Kita-Gutschein-Systems“ vor und es entstand eine rege Diskussion auf hohem Niveau.

Ausschlaggebend für diesen Vorstoß sind die evidenten Probleme in der Kinderbetreuung in der Stadt Graz. Das im September 2008 eingeführte Modell des Gratiskindergartens offenbarte deutlicher als zuvor, dass es in allen Bereichen der Kinderbetreuung an Platz und vor allem Personal mangelt.

Nun kommt aber besonders den Kindergärten eine wichtige Funktion innerhalb unserer Gesellschaft zu, die angesichts fehlender Ressourcen kaum noch wahr genommen werden kann. Neben der sozialen Komponente stellt nämlich der Kindergarten vor allem im Bereich der Sprachentwicklung ein wichtiges Instrument im Vorschulbereich dar. Versäumnisse auf diesem Sektor müssen nach der Einschulung bereits durch zusätzliche Aufwendungen von Zeit, Geld und Personal kompensiert werden. Nach Auskunft vieler Kindergartenpädagogen ist es jedoch kaum bis gar nicht möglich, einen geregelten Kindergartenablauf zu organisieren, zumal sich die Kinder untereinander nicht sprachlich verständigen können.

Situation in Hamburg:
Hier soll vorausgeschickt werden, dass in Hamburg vor sechs Jahren ähnliche Probleme wie in unserer Stadt vorherrschten und die Lösung in einer weit greifenden Reform gesucht und gefunden wurde. Sechs Jahre nach der Einführung des Kita-Gutschein-Systems lässt sich nun feststellen, dass in Hamburg

Wir reagieren mit unserer Initiativen auf geänderte nationale Voraussetzungen und internati-onale Entwicklungen, bleiben aber einem politischen Grundsatz verpflichtet, der lautet:

Jeder, der Familienleistungen für ein angemessenes und menschenwürdiges Leben braucht, soll diese ausreichend, sicher, schnell und in hohem Maße bedürfnisorientiert erhalten.

Unsere Initiative zielt darauf ab, den Begriff Familie nach Jahren der Geringschätzung zum Wohle der Kinder wieder aufzuwerten, weil dies zu 100 Prozent eine Investition in die Zukunft unseres Landes darstellt. Es gilt daher nach unserer Ansicht, eine nachhaltige Familienpolitik zu betreiben und die Förderung unserer Kinder gezielt und familienorientiert zu gestalten.

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